Ein kurzer Streifzug durch die Geschichte ...

Eine bewegte Vergangenheit prägt das imposante Gebäude, erbaut in den Jahren 1910 bis 1912 aus Schlackensteinen der Rolandshütte.

Ursprünglich als Turnhalle zur "Jugendpflege in Gottesfürchtigkeit und Kaisertreue" und "als Hort, ein Bollwerk, eine feste Burg sein gegen die sich immer mehr ausbreitenden Verstrebungen der Sozialdemokratie" geplant und feierlich eingeweiht am 21. August 1912 unter dem Namen "Bismarckhalle-Jugendheim", wurde die Halle bereits nach kurzer Zeit für öffentliche Vorträge und Kulturveranstaltungen genutzt. Ebenso dient sie dem Sportverein "Auf den Hütte" als Turnstätte, im Winter wird der angrenzende Platz teilweise in eine Eisbahn umfunktioniert.

In den Wirren der deutschen Geschichte wird die Halle mehrfach zweckentfremdet als Massenquartier und Musterungslokal, in den späteren Kriegsjahren als Kornlager und wiederum als Unterkunft für die vielen nach Fliegerangriffen obdachlos gewordenen Weidenauer, bis sie selbst bei einem Angriff in der Nacht des 4. Februar 1944 größtenteils zerstört wird.


Bereits im Jahre 1945 werden Spenden für den Wiederaufbau gesammelt. Industrie, Vereine und die Weidenauer Bevölkerung unterstützen das Vorhaben nach besten Kräften, und so kann am 22. April 1949 die "Bismarckhalle" ihre Tore – nunmehr ausschließlich im Dienst der Öffentlichkeit – wieder öffnen. Mit 800 - 900 Plätzen im unteren Hallenbereich und rund 100 Plätzen auf der Empore bietet die "Bismarckhalle" Raum für Operetten- und Theateraufführungen. Verschiedenste Theater-Ensembles geben hier unter anderem den "Faust I", "Des Teufels General", "La Traviata" und "Der Bettelstudent".

In den Jahren 1954 bis 1959 wird die Halle weiter umgebaut und modernisiert. Der alte Dachaufbau wird durch ein geschiefertes Dach ersetzt, die Fassade erhält einen hellen Anstrich, Eingangshalle, Foyer und Garderobe, Bühne, Saal und Tagungsräume, sowie die Wirtschaftsküche werden moderner ausgestaltet.

Am 12. Oktober 1976 wird die "Bismarckhalle" nach einem zweiten Umbau – 7 Monate Bauzeit, rund 1,8 Mio. DM Kostenaufwand – zum vierten Mal wiedereröffnet, diesmal mit teils im alten Gebäude integriertem, teils in der neuen vorgesetzten Glaskonstruktion platzierten Restaurant und 3 Kegelbahnen im Kellergeschoss. Als letzte Renovierungsmaßnahme wird 2013 die Restaurantküche erneuert, um den hohen Ansprüchen einer modernen Küche gerecht zu werden.

Im Sinne dieser langen Tradition führen wir das Restaurant in diesem altehrwürdige Gebäude seit 1992, wobei eine dem Anlass gebührende Hallenbewirtung ebenso zu unseren Aufgaben gehört wie die freundliche Gastlichkeit in unserem Restaurant und ein Rundum-Sorglos-Party-Service für Ihre Feier außer Haus.

Wir freuen uns darauf, Sie und Ihre Gäste bei uns willkommen zu heißen.